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Zwei Jungen im Gespräch miteinander

  

 

  
Kinder trauern anders als Erwachsene.

Kinder reagieren auf den Tod eines nahe stehenden Mensch mit starken Gefühls­schwankungen, die für Erwachsene nicht immer nachvollziehbar sind. Manchmal rea­gieren sie zunächst scheinbar gar nicht, dann trauern sie plötzlich in heftigen Schüben.

Wir setzen in diesen stürmischen Zeiten das Spiel zur Trauerbewältigung ein. Spiel­thera­peutische Methoden wie das Sandspiel sind besonders geeignet, um die seelische Balance trauernder Kinder wiederherzustellen. Indem sie still und stressfrei mit allerlei Figuren, Sand und Wasser spielen und in einem Sandkasten eine Szene entstehen lassen, zeigen sie der Trauerbegleiterin ihre seelische Befindlichkeit. Es geht nicht um Ablenkung durch das Spiel, sondern darum ein Licht anzuzünden, das allein weiter brennen kann. 
  

„Bei Kindern und Jugendlichen verlaufen Trauerprozesse nicht so kontinuierlich wie bei Erwachsenen. Sie trauern gleichsam auf Raten. Ganz plötzlich bricht die Trauer aus ihnen heraus, wirft sie weinend zu Boden, und genauso plötzlich können sie wieder aufspringen und sich lachend entfernen. Dieses Verhalten schützt Kinder und Jugendliche vor Überbeanspruchung.“

Gertrud Ennulat, Pädagogin und Autorin

 
 


  
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